Seelische Gesundheit
In einem gesunden Körper lebt ein gesunder Geist? Nicht immer. In dieser Themenwelt erfahren Sie, wie Sie kleine Ängste besiegen und große Traumata bewältigen, warum Lachen glücklich macht und wie die Seele den Körper krank machen kann.
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FAQ
Sie haben eine konkrete Frage zum Themenbereich Spinnen, Flugzeuge & Co - So sagen Sie Ihren Ängsten den Kampf an? Mit etwas Glück finden Sie hier bereits die Antwort.
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Was ist eine Phobie?
Eine Phobie ist eine übersteigerte und unbegründete Angst vor einer Situation oder einem bestimmten Objekt. Es gibt mehr als 600 Arten, denn eine Phobie kann man vor fast allem entwickeln. Weit verbreitet ist die Angst vor Spinnen, dem Fliegen, der Höhe und die soziale Phobie. Es gibt aber auch Menschen, die eine krankhafte Angst vor Clowns, Knöpfen, dem eigenen Mundgeruch, einer Zahl oder dem Arbeitsplatz haben. Meist wissen die Betroffenen, dass ihre Angst unbegründet ist, können ihre Reaktionen aber nicht kontrollieren, weil sie sich in einem Zustand der Panik befinden. Frauen sind anfälliger für eine Phobie und man entwickelt sie meist im Alter zwischen 15 und 28 Jahren.
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Kann ich eine Phobie selbst überwinden?
Das hängt davon ab, wie lange Sie die Phobie schon haben, wie stark sie ist und wie sehr Sie sich selbst motivieren können. Generell ist professionelle Hilfe durch einen Psychotherapeuten aber empfehlenswert, da Sie Ihre Angst durch Selbstversuche noch verschlimmern können. Wichtig ist es, sich eine gedankliche Strategie zu überlegen und die Situation im Kopf ausführlich durchzuspielen und sich nicht überstürzt in die angsterregende Situation zu begeben. Sinnvoll ist auch, seinen Körper vorab zu entkrampfen, z.B. mit Hilfe von Atemübungen.
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Wie werden Phobien therapiert?
Die gängige Therapieform bei Phobien ist die Konfrontationstherapie, auch Expositionstherapie genannt. Sie ist Teil einer Verhaltenstherapie und führt bei 80-95 Prozent der Fälle zu einer Verbesserung. Bei der Konfrontationstherapie wird, begleitet durch einen Psychotherapeuten, in mehreren Sitzungen auf die angsterregende Situation hingearbeitet. Schließlich stellt sich der Betroffene ihr direkt gegenüber, solange bis die Angst nachlässt. Dadurch erfährt der Betroffene, dass er mit der Situation umgehen kann und dass sich die Angst von selbst auflöst. Auch Methoden wie Hypnose oder bestimmte Klopftechniken können bei Phobien helfen. Tiefenpsychologische Ansätze werden bei spezifischen Phobien hingegen eher selten angewendet, können aber im Einzelfall ebenfalls sinnvoll sein.
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Wer behandelt eine Phobie und wer bezahlt?
Psychotherapeuten und psychologische Berater, die sich auf Phobien spezialisiert haben, sind der richtige Ansprechpartner bei einer Phobie. In der Regel trägt die Krankenkasse die Kosten für eine professionelle Therapie. Ihre Krankenkasse berät Sie dazu gerne.
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