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FAQ
Sie haben eine konkrete Frage zum Themenbereich Häusliche Pflege? Mit etwas Glück finden Sie hier bereits die Antwort.
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Kurzzeitpflege
Was passiert, wenn keine häusliche Pflege möglich ist?
In diesen Fällen wird der Aufenthalt in einer Kurzzeitpflegeeinrichtung bezahlt. Allerdings ist die Kostenübernahme auf vier Wochen im Jahr beschränkt bzw. bis zu einem Höchstbetrag von 1.510 Euro. Die Pflegekasse übernimmt die pflegebedingten Aufwendungen. Unterkunft und Verpflegung müssen allerdings vom Patienten selbst gezahlt werden.
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Zuzahlung
Muss ich etwas zur häuslichen Pflege dazu zahlen?
Volljährige Versicherte zahlen in der Regel 10 Prozent der Kosten der häuslichen Pflege pro Tag, allerdings für höchstens 28 Tage im Jahr. Außerdem werden 10 Euro pro Verordnung fällig.
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Dauer
Für wie lange wird die häusliche Pflege genehmigt?
Dabei unterscheidet man zwischen der Krankenhausvermeidungspflege und der Sicherungspflege. Erstere ist bis zu vier Wochen je Krankheitsfall möglich. Muss aus medizinischen Gründen die Pflege verlängert werden, so wird auch das genehmigt. Bei der Sicherungspflege gibt es in der Regel keine zeitliche Begrenzung.
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Pflegegeld
Welche Unterstützung bekommt man, wenn Angehörige die Pflege übernehmen?
Werden Pflegebedürftige von Angehörigen oder Freunden versorgt, haben sie ein Anrecht auf Pflegegeld. Dieses wird von der Pflegekasse ausgezahlt. Über die Verwendung kann der Patient selbst entscheiden. Die Höhe der Unterstützung richtet sich nach dem Schweregrad der Pflegebedürftigkeit. Es gibt drei verschiedene Pflegestufen. Das Pflegegeld bei Pflegestufe I beträgt 244 Euro monatlich, bei Pflegestufe II 440 Euro und bei Pflegestufe III 728 Euro im Monat.
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Angehörige
Müssen Angehörige die Pflege übernehmen?
Sind die Aufgaben zumutbar, können Angehörige dazu verpflichtet werden, Spritzen zu setzen und Medikamente zu geben. Allerdings gibt es auch die Möglichkeit der Ablehnung. Das muss jedoch gut begründet sein. Einfach zu sagen: "Ich mache das nicht!" wird nicht akzeptiert werden. Argumentiert der Angehörige aber bspw. damit, er habe Angst eine Spritze zu geben und brächte es nicht über sich, könnte er damit Erfolg haben. Die Krankenkassen überprüfen im Einzelfall, ob die Aufgaben für die Angehörigen zumutbar sind oder nicht.
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Haushalt
Beschränkt sich die häusliche Hilfe auf medizinische Leistungen?
Nein. Ist der Patient nicht in der Lage die Wohnung zu putzen oder einkaufen zu gehen, unterstützen die Pflegedienste ihn auch dabei. Neben der Hilfe beim Waschen und Anziehen, dem Wechseln von Verbänden oder dem Geben von Spritzen und Medikamenten, kann die häusliche Hilfe auch das Kochen, Putzen und Einkaufen gehen beinhalten. Vorraussetzung dafür ist, dass keine andere im Haushalt lebende Person diese Aufgaben übernehmen kann.
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Antragsstellung
Wie bekommt man häusliche Pflege?
In der Regel wird sie vom Arzt angeordnet. Der Patient muss anschließend einen Antrag bei seiner Krankenkasse auf häusliche Pflege stellen. Wird diese genehmigt, sucht sich der Betroffene einen Pflegedienst, der die Maßnahme durchführt. Abgerechnet wird das Ganze direkt mit der Krankenkasse.
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Häusliche Pflege
Was bedeutet häusliche Pflege?
Wenn ein Patient Hilfe benötigt, die er nicht alleine oder durch einen Angehörigen bewerkstelligen kann, z.B. nach einem stationären Krankenhausaufenthalt, dann wird ihm häusliche Pflege gewährt. Ein Pflegedienst kommt zu dem Betroffenen nach Hause und übernimmt beispielsweise den regelmäßigen Verbandswechsel.
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