2020-2.Quartal
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FAQ
Sie haben eine konkrete Frage zum Themenbereich Kurzsichtigkeit? Mit etwas Glück finden Sie hier bereits die Antwort.
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Sollte ich bei Kurzsichtigkeit regelmäßig zum Augenarzt gehen?
Je stärker die Kurzsichtigkeit ausgeprägt ist, desto größer ist das Risiko für Kurzsichtigkeitsveränderung der Netzhautmitte, der so genannten Makula. Es kommt häufiger zu Netzhautablösungen. Menschen mit mehr als 6 Dioptrien sollten deshalb jährlich zum Augenarzt gehen. Das gilt übrigens auch für diejenigen, deren Kurzsichtigkeit per Laser-OP korrigiert wurde. Durch die OP wird nur die Brechkraft der Linse verändert, an der Länge des Augapfels ändert sich nichts.
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Kann sich eine Kurzsichtigkeit mit der Altersweitsicht ausgleichen?
Es klingt einleuchtend: Wer normalerweise im Alter +0.5 Dioptrien bekäme, aber in der Jugend zuvor bei -0.5 lag, müsste schließlich insgesamt bei null herauskommen, also normalsichtig sein. So einfach ist es leider nicht. Weil Kurzsichtigkeit und Altersweitsicht zwei unterschiedliche Ursachen haben, kann ein Mensch im Alter durchaus gleichzeitig kurzsichtig und altersweitsichtig sein. Es gibt allerdings einige Hinweise, dass sich Kurzsichtigkeit bei Menschen über 40 Jahren bessert. Woran genau das liegt, ist bisher unklar.
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Kann sich eine Kurzsichtigkeit von selbst bessern?
Das Auge ist ein komplexes Organ, das in enger Wechselwirkung zum Rest unseres Körpers steht. Noch sind nicht alle Zusammenhänge abschließend geklärt. Eine Kurzsichtigkeit kann sich im Laufe des Lebens von selbst bessern oder verschlechtern.
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Muss ich bei Kurzsichtigkeit immer eine Brille tragen?
Viele Brillenträger machen sich Sorgen, dass die Sehleistung schlechter wird, wenn sie ständig eine Brille tragen. Nein, eine Brille hat keinerlei Einfluss auf die Sehfähigkeit eines Menschen. Sofern die Augen fertig ausgebildet sind, also ab ca. 30 Jahre, werden die Augen dadurch weder schlechter noch besser. Anders bei Heranwachsenden: Braucht ein Kind eine Brille, muss es diese auch tragen, denn sonst kann sich die Sehleistung nicht richtig ausprägen. Zwar ist das Weglassen der Brille für Erwachsenenaugen nicht schädlich, aber ermüdend und anstrengend: Die Folgen können unangenehme Symptome wie Kopf- und Nackenschmerzen, Augenbrennen, das Sehen von Doppelbildern oder tränende Augen sein. Wenn die Sehleistung (Visus) weniger als 70 % beträgt (ungefähr -0,5 Dioptrie), muss man beim Autofahren eine Sehhilfe tragen (Brille oder Kontaktlinsen).
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