Gesund bleiben!
Die Gesundheit ist unser wertvollstes Gut. In stressigen Zeiten muten wir unserem Körper immer wieder viel zu. Dabei sollten wir stärker auf die Signale des Körpers achten und die Zeichen richtig deuten. In unseren Topthemen wie "Gesunde Haut", "richtig Trinken", "Schlafstörungen" und "Entspannt reisen" erhalten Sie viele Tipps wie Sie sich gesund und fit halten.
Suche
Suchen Sie hier nach einem von Ihnen gewählten Begriff entweder in unseren redaktionellen Inhalten oder in der Onlineberatung.
FAQ
Sie haben eine konkrete Frage zum Themenbereich Allergien? Mit etwas Glück finden Sie hier bereits die Antwort.
-
Wann beginnt die Pollenzeit?
Wann beginnt eigentlich die Pollenzeit und wie lange dauert sie?
Pollen kommen fast das ganze Jahr über vor, doch die meisten Pollenallergiker reagieren nur auf bestimmte Pollenarten, die auch nur in einem bestimmten Zeitraum auftreten.
Generell kommt es zum Pollenflug bei- Baumpollen von Januar bis Mai,
- Gräserpollen von Mai bis September und
- Kräuterpollen von Mai bis Oktober.
Genauere Angaben zum Pollenflug für 2009 finden sie hier.
-
Gibt es eine Allergie-Impfung?
Gibt es tatsächlich so etwas wie eine Allergie-Impfung?
Mit der Allergie-Impfung ist die "Hyposensibilisierung" gemeint (auch Immuntherapie genannt), bei der man den Körper an das jeweilige Allergen (den Allergie auslösenden Stoff) gewöhnt um allergische Reaktionen zu vermindern oder sogar ganz zu beseitigen. Durch diese Therapie kann auch der Medikamentenverbrauch reduziert sowie das Fortschreiten der Allergie (wie z.B. von Heuschnupfen zu Asthma) verhindert werden.
Bei der Hyposensibilisierung wird dem Patienten das Allergen durch eine Spritze oder Tablette verabreicht. Die Dosierung wird kontinuierlich bis zur Höchstdosis gesteigert und dann über einen längeren Zeitraum regelmäßig weiter verabreicht. Die gesamte Therapie erstreckt sich in der Regel über einen Zeitraum von drei Jahren, bei Insektengiftallergikern sind es oft fünf Jahre.
Während der Therapie können, besonders in der Anfangsphase, allergische Reaktionen auftreten. Es sollte daher im Einzelfall immer der Vorteil einer Hyposensibilisierung gegenüber den möglicherweise auftretenden Reaktionen abgewogen werden. -
Was für Allergien gibt es?
Wogegen kann man eigentlich alles allergisch werden?
Im Prinzip kann eigentlich jeder Stoff zum Auslöser einer Allergie werden. Für etwa 20.000 Stoffe ist nach Schätzungen eine allergieauslösende Wirkung bekannt.
In Deutschland reagieren die meisten Menschen allergisch auf- Pollen (86%),
- Milben (38%),
- Tiere (28% auf Katzen, 13% auf Hunde) und
- Schimmelpilze (14%).
Daneben sind aber auch Allergien gegen Insektengifte, Nahrungsmittel, Medikamente, Kosmetika und Latex häufig.
Oft kommt es auch zu einer so genannten Kreuzallergie, bei der der Körper nicht nur auf das eine Allergen reagiert, sondern auch auf solche Stoffe, die diesem sehr ähnlich sind. Kreuzallergien treten bei vielen Allergikern aber nur vorübergehend auf. Sie nehmen zu, wenn das Immunsystem mit anderen Belastungen wie Infekten oder Stress zu kämpfen hat. -
Wie sieht ein Allergietest aus?
Wie kann man sich auf eine Allergie testen lassen?
Um eine Allergie bestimmen zu können, werden verschiedene Informationen herangezogen: Zum einen werden in Hauttests Substanzen mit möglichen Allergenen direkt auf die Haut aufgetragen und eine Reaktion darauf abgewartet. Des weiteren wird die Krankheitsvorgeschichte im Hinblick auf Allergien sowie die Lebens- und Ernährungsgewohnheiten und das häusliche und beruflichen Umwelt erfasst (Anamnese). Im Labor wird dann mithilfe von Bluttests die Reaktion und die spezifische Sensibilisierung auf die untersuchten Allergene getestet. Abschließend werden die Testergebnisse ausgewertet und ein Provokationstest durchgeführt, wobei der Patient dem entsprechenden Allergen ausgesetzt wird, um die Ergebnisse zu bestätigen bzw. zu widerlegen.
-
Sind Allergien vererbbar?
Werden Allergien vererbt?
Die Veranlagung für eine Allergie wird vererbt. Wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, tatsächlich eine Allergie zu entwickeln, ist dabei abhängig davon, ob die Eltern selbst Allergiker sind: Ist ein Elternteil Allergiker, liegt die Wahrscheinlichkeit bei 20-40%. Sind beide Eltern allergisch, sind es 50-60%. Am größten ist das Allergierisiko für Kinder, bei denen beide Elternteile unter der gleichen Allergie leiden (60-80%).
-
Kann man sich vor Allergien schützen?
Gibt es irgendwelche Vorsichtsmaßnahmen, um sich vor Allergien zu schützen?
Es wird vermutet, dass sich das Immunsystem besonders gut entwickelt, wenn es sich ständig mit Mikroben auseinandersetzen muss. Das Aufwachsen in einer "klinisch-sauberen" Umgebung könnte daher das Allergierisiko erhöhen.
Auch Rauchen kann zur Allergie- und Asthmaentwicklung beitragen. Frauen sollten daher während der Schwangerschaft und auch nach der Geburt auf aktives und passives Rauchen verzichten.
Sehr positiv wirkt es sich dafür auf das Immunsystem von Kindern aus, wenn sie in den ersten sechs Monaten ausschließlich gestillt werden. Danach sollte schrittweise Beikost eingeführt werden. Ist das Stillen nicht möglich, so können alternativ industriell gefertigte allergenarme Säuglingsnahrungen (Hydrolysate) verwendet werden.
Bei Risikokindern sollte man darüber hinaus den Kontakt zu Haustieren mit Fell vermeiden und sie möglichst keinen Hausstaubmilben, Schimmelpilzen oder Pollen aussetzen. -
Sollte man Allergien behandeln?
Sollte man Allergien in jedem Fall behandeln lassen oder nur dann, wenn man sehr darunter leidet?
Auch bei einer eigentlich schwachen Allergie können sich mit der Zeit die Beschwerden verschlimmern, wenn sie nicht behandelt wird. Außerdem kann sie sich "verselbständigen": So kann sich zum Beispiel aus einem gelegentlich auftretenden allergischen Schnupfen ein chronisches, allergen-unabhängiges Asthma entwickeln. Der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF) zu Folge bekommen 40% der Menschen, deren Heuschnupfen nicht behandelt wird später Asthma. Eine Allergie sollte daher unbedingt behandelt bzw. mit einem Allergologen besprochen werden.
-
Wie kommt es zu einer allergischen Reaktion?
Wie kommt es überhaupt zu einer allergischen Reaktion und was passiert dabei im Körper?
Bei einer Allergie kommt es zu einer Überreaktion des Immunsystems auf an sich harmlose Stoffe aus der Umgebung. Der Körper interpretiert die allergieauslösenden Stoffe (Allergene) als fremd und daher potenziell gefährlich und wehrt sich dagegen. Allerdings werden, anders als bei der Abwehr von Krankheitserregern, die Allergene dabei nicht vernichtet und es wird auch kein Schutz gegen einen neuen Angriff aufgebaut. Bei der Abwehrreaktion des Körpers kommt es zu einer Fehlregulation, so dass unter anderem zu viele Antikörper gebildet werden. Dieses Übermaß an Antikörpern führt zu einer Sensibilisierung des Körpers gegenüber den Allergenen, was zur Folge hat, dass nun schon kleine Mengen des Allergens zu heftigen Reaktionen wie Niesanfällen, Dauerschnupfen, Bindehautreizung, Lidschwellung, Hautausschlägen, Schwellung der Atemwege, Übelkeit oder Durchfall bis hin zu einem allergischen Schock (anaphylaktischer Schock) mit Kreislaufkollaps führen können.
Diese allergischen Symptome werden durch den Botenstoff Histamin ausgelöst, der bei der Überreaktion des Immunsystems stark ausgeschüttet wird. Die Überreaktion läuft aber nicht bei allen Allergien gleich ab: Manche Reaktionen erfolgen direkt nach dem Kontakt mit einem bestimmten Allergen, andere erst mit zeitlicher Verzögerung (unter Umständen von bis zu 72 Stunden). Letzteres macht es für die Betroffenen und die Ärzte sehr schwer, den Auslöser für die Allergie zu finden. -
Wie verhält man sich bei einer Allergie?
Wie verhält man sich am besten bei einer Allergie um allergische Reaktionen möglichst zu vermeiden?
Als vorbeugende Maßnahme bei Allergien sollte man möglichst die entsprechenden Allergene meiden (Allergenkarenz).
In den Fällen, wo ein Kontakt unvermeidbar ist, weil sich die auslösenden Stoffe zum Beispiel in der Luft befinden (wie bei Pollen und Schimmelpilzen) ist eine Hyposensibilisierung eine Möglichkeit: Bei dieser Behandlung versucht man, den Patienten gegen den für ihn allergieauslösenden Stoff unempfindlich zu machen, indem man ihm das entsprechende Allergen in allmählich steigender Dosis zuführt.
Die dritte Möglichkeit ist eine medikamentöse Behandlung zur Linderung und Vermeidung der Allergiebeschwerden. -
Was ist ein anaphylaktischer Schock?
Was ist ein anaphylaktischer Schock und wie geht man damit um?
Die Anaphylaxie (oft anaphylaktischer Schock genannt) ist die schwerste Form der allergischen Reaktion, bei der der ganze Körper mit verschiedenen Organsystemen, wie Haut, Atemwege, Magen-Darmtrakt und Herzkreislaufsystem gleichzeitig betroffen ist. Beschwerden können dabei sehr plötzlich innherhalb weniger Minuten bis zu einigen Stunden nach Kontakt mit dem allergieauslösenden Stoff auftreten und lebensbedrohlich sein.
Erste Anzeichen von Anaphylaxie:- Juckreiz in Handflächen und Fußsohlen
- Prickeln im Mund- und Rachenraum
- Hitzegefühl/Hitzewallung
Schwere Symptome von Anaphylaxie:
- Atemnot, schnaufendes, pfeifendes Atmen
- Anschwellen der Zunge, des Rachenraumes
- andauerndes Erbrechen und/oder Durchfall
- starker Blutdruckabfall, Bewusstlosigkeit
Bei einer Anaphylaxie treten immer mehrere Symptome gleichzeitig auf, wie z.B. Juckreiz, Hautausschlag und Atemnot. Tritt nur ein Symptom auf, handelt es sich vermutlich nicht um eine anaphylaktische Reaktion.
Als Allergiker sollten Sie mit Ihrem Allergologen einen Notfallplan erarbeiten, wie Sie sich im Falle einer Anaphylaxie verhalten sollten.
Wenn Sie eine anaphylaktische Reaktion vermuten, sollten Sie auf jeden Fall den Notarzt verständigen und nicht selbst versuchen, zu einer medizinischen Einrichtung fahren.
Fit von klein auf -
Angebote für Eltern
Die ersten 3 Lebensjahre des Kindes sind für Eltern besonders aufregend. Auf der Elternseite finden Sie viele Tipps und Anregungen, wie Sie mit Ihrem Kind die Welt entdecken können.
Das Aktivprogramm bietet Eltern eines Kindes im 3./4. Lebensjahr viele Spielideen, Tipps und Möglichkeiten zum Austausch mit anderen Eltern."
Einzelchats
Gruppenchats
Anregung und Kritik
Haben Sie Anregungen oder Kritik für die Gesundheit Online? Dann schreiben Sie uns. Wir freuen uns, wenn wir mit Ihrer Hilfe unser Angebot noch nutzerfreundlicher gestalten können.
