Fit in der Lebensmitte

Mitten im Leben zu stehen heißt das Leben in vollen Zügen genießen zu können, aber auch zu wissen, wie man gesund und fit bleibt. Informationen rund um Bewegung & Fitness, Vorsorge, Ernährung und einen gesunden Geist erfahren Sie in der Themenwelt Fit in der Lebensmitte.

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FAQ

Sie haben eine konkrete Frage zum Themenbereich Vorsorge & Früherkennung? Mit etwas Glück finden Sie hier bereits die Antwort.

 
  • Senkt Bewegung das Krebsrisiko?

    Kann Bewegung das Risiko, an Krebs zu erkranken, reduzieren?

    Menschen, die sich viel bewegen, erkranken statistisch gesehen seltener an Dickdarm-, Enddarm- oder Brustkrebs. Es wird vermutet, dass dies unter anderem damit zusammenhängen könnte, dass Bewegung den Insulinspiegel und die Konzentration von Hormonen und Botenstoffen im Blut beeinflusst und damit wiederum einen günstigen Effekt auf das Zellwachstum haben kann. Hierzu fehlen aber noch weitere Untersuchungen.
    Sicher ist in jedem Fall, dass Bewegung zusammen mit gesunder Ernährung das Krebsrisiko senken kann, da beides dazu beiträgt, Übergewicht zu vermeiden und dadurch das Risiko für Krebserkrankungen zu reduzieren. Im Hinblick auf die Krebsprävention sollte der BMI (Body-Mass-Index) unter 25 liegen.

  • Was sind Antioxidantien?

    Schützen Antioxidantien wirklich vor Krebs? Und wo sind sie enthalten?

    Als Antioxidantien bezeichnet man Substanzen, die das Verderben von Lebensmittelbestandteilen durch Oxidation verhindern. Diese Stoffe können auch die DNA und die Zellmembranen vor oxidativen Schäden bewahren und so die Zellen vor Mutationen schützen. Ihnen wird daher auch eine krebshemmende Wirkung nachgesagt.
    Antioxidantien sind vor allem in (frischem) Obst und Gemüse enthalten. Zu den bekanntesten gehören das Vitamin C und die Carotinoide, wie z.B. Beta-Carotin. Besonders häufig kommen Antioxidantien z.B. in Tomaten, Mohrrüben, Paprika, Knoblauch, Brokkoli, Kohl, Kartoffeln, Zwiebeln, Beeren und Zitrusfrüchten vor.

  • Woran erkennt man Diabetes?

    Was sind Anzeichen für eine Diabeteserkrankung?

    Diabetes erkennt man vor allem an zu hohen Blutzuckerwerten, denn bei einem Diabetes kann der Körper die Kohlenhydrate aus der Nahrung nicht mehr vollständig verwerten, somit bleibt Zucker (Glucose) im Blut zurück und es kommt zu hohen Blutzucker-Werten.

    Typische Anzeichen für hohe Blutzucker-Werte sind:

    • Vermehrter Durst
    • Ausscheiden großer Harnmengen
    • Müdigkeit, Abgeschlagenheit
    • Ungewollter Gewichtsverlust
    • Sehstörungen
    • Wadenkrämpfe
    • Juckreiz
    • Trockene Haut
    • Entzündungen der Haut
    • Schlecht heilende Wunden
    • Infektionen an den Geschlechtsorganen
    • Harnwegsinfekte

    Gewissheit darüber, ob Ihre Blutzucker-Werte zu hoch sind, erlangen Sie durch eine Blutzucker-Messung bei Ihrem Arzt.

  • Hautkrebsvorsorge

    Was ist die ABCDE-Regel?

    Die beste Maßnahme zur Hautkrebs-Vorsorge ist neben einem zurückhaltenden Umgang mit der Sonne die Eigenbeobachtung der Haut. Hautveränderungen, die rechtzeitig behandelt werden, haben gute Heilungschancen. Bei der Beurteilung von Pigmentmalen hilft die so genannte ABCDE-Regel.

    A wie Asymmetrie - Das Pigmentmal ist in der Form unregelmäßig. B wie Begrenzung - An den Rändern scheint das Pigmentmal auszulaufen, auszufransen. C wie Colour (Farbe)- Das Pigmentmal ist nicht einheitlich gefärbt, sondern an einigen Stellen heller oder dunkler. D wie Durchmesser - Das Pigmentmal hat einen Durchmesser von mehr als 5 Millimetern. E wie Erhebung - Das Pigmentmal hat in der Mitte eine Erhebung.

    Kontaktieren Sie Ihren Arzt sobald ein oder mehrere Merkmale zutreffen. Auch bei Hautveränderungen, die selbst nach sechs Wochen nicht abheilen, jucken oder bluten, ist der Gang zum Hautarzt Pflicht. Die Früherkennungsuntersuchung können gesetzlich Krankenversicherte ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre in Anspruch nehmen.

  • Body-Mass-Index

    Was sagt der Body-Mass-Index aus?

    Der BMI berechnet sich folgendermaßen: BMI = Gewicht in kg : (Körpergröße in cm)2.

    Der Normalbreich bei einem Body Mass Index liegt bei Männern zwischen 20 und 25, bei Frauen zwischen 19 und 24. Bei Menschen in der zweiten Lebenshälfte wird ein Body Mass Index bis 26 als noch normal angesehen. Über dem Normalgewicht zu liegen, muss noch kein Gesundheitsrisiko sein. Aber auf Gewichtsschwankungen zu reagieren, ist allemal hilfreich, um gesund, beweglich und fit zu bleiben.

    Beispiel: Eine Frau mit einer Körpergröße von 1,65 Meter und einem Gewicht von 60 Kilogramm rechnet: 60 : (1,65 x 1,65) = 60 : 2,72 = 22,05

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