Seelische Gesundheit
Machen Sie auch mal Urlaub für Ihre Seele! Was das bedeutet, wie Sie Ihr inneres Gleichgewicht halten und seelische Krisen überwinden können, erfahren Sie in unserer Themenwelt "Seelische Gesundheit".
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FAQ
Sie haben eine konkrete Frage zum Themenbereich Soziale Phobien? Mit etwas Glück finden Sie hier bereits die Antwort.
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Wie kommt es zu einer sozialen Phobie?
Worin liegt die Ursache für eine soziale Phobie?
Ãber die Ursachen gibt es kaum gesicherte Erkenntnisse. Für die Entwicklung einer sozialen Phobie können vermutlich sowohl genetische Veranlagung wie auch das Erziehungsverhalten der Eltern bzw. soziale Erfahrungen in der Kindheit verantwortlich sein. Ist das Erziehungsverhalten zum Beispiel unbeständig und vermittelt dem Kind kein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit, kann das Kind ein instabiles Selbstwertgefühl entwickeln und fühlt sich dann auch in späteren Jahren unter Umständen in Beziehungen zu anderen Menschen unsicher.
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Wie wird eine soziale Phobie behandelt?
Wie kann man eine soziale Phobie behandeln und wie gut sind die Heilungschancen?
Eine soziale Phobie wird meist durch eine tiefenpsychologisch fundierte Therapie oder eine kognitive Verhaltenstherapie behandelt. Der Therapieumfang liegt bei etwa 25 Stunden.
Die Erfolgsquote ist insgesamt gut - umso besser, je kürzer die Ãngste bestehen und sich umso weniger verfestigen konnten. Das Alter des Betroffenen ist dabei für die Heilungschancen nicht relevant: Auch Menschen in höherem Alter können von einer Therapie profitieren. -
"Soziale Phobie" oder "normale Schüchternheit"?
Wie unterscheidet man Schüchternheit von einer sozialen Phobie?
Im Gegensatz zur "normalen" Schüchternheit, bei der man etwas zurückhaltend und befangen gegenüber anderen Menschen auftritt, erleben Menschen mit einer sozialen Phobie regelrechte Ängste in sozialen Situationen - ohne, dass eine tatsächliche "Bedrohung" vorliegt. Betroffene entwickeln außerdem körperliche Angstsymptome wie Herzrasen, Schweißausbrüche, Händezittern oder Durchfall.
Bei "normalen" Angstsituationen, wie z.B. Prüfungen, erleben Menschen mit einer sozialen Phobie die Ängste sehr viel intensiver und auch länger als schüchterne Menschen es tun. Betroffene einer sozialen Phobie zeigen außerdem ein oft recht starkes Vermeidungsverhalten gegenüber ihnen unangenehmen Situationen, was meist ihr Leben massiv einschränkt.
Einen Selbsttest zu Sozialer Phobie finden Sie auf der Internetseite des Forschungsverbunds zur Psychotherapie "sopho-net" unter dem Punkt "Betroffene". -
Wie häufig ist soziale Phobie?
Kommt soziale Phobie häufig vor? Und nimmt sie zu?
Es wird geschätzt, dass etwa 15% der Bevölkerung einmal in ihrem Leben eine soziale Phobie entwickeln. Soziale Phobien bzw. soziale Ãngste haben dabei in den letzten Jahren zugenommen. Als mögliche Ursachen für diese Entwicklung werden die hohe Mobilität der Gesellschaft, die Instabilität vieler Beziehungen sowie unsichere berufliche oder persönliche Perspektiven gesehen.
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Ist soziale Phobie gleich soziale Angst?
Gibt es einen Unterschied zwischen sozialer Phobie und sozialer Angst?
Für die Begriffe "soziale Phobie" und "soziale Angst" scheint es keine einheitliche Definition zu geben: Die beiden Bezeichnungen werden häufig synonym verwendet, manchmal werden sie aber auch unterschieden. In zweitem Fall wird die soziale Phobie meist als eine (schwerere oder spezielle) Form der sozialen Ãngste gesehen.
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